Kassensysteme zu Krisenzeiten in der Gastronomie
Die Krise ist ja nun schon seit Monaten ein dauerndes Thema in den Medien. Ob man möchte oder nicht: immer wieder wird man mit diesem Thema konfrontiert. Nun hat die Krise auch die Gastronomie erreicht. Insbesondere Frankreichs Gastronomiebranche leidet derzeit unter erheblichen Umsatzeinbrüchen. Frankreich ist als Land der Feinschmecker bekannt, aber auch das hält die Krise nicht auf. Immer weniger Franzosen gehen in Restaurants essen, stattdessen wird bei der Ernährung so ernsthaft aufs Geld geachtet wie selten zuvor. Gaststätten müssen sich dem fügen und ihre Preise senken. Insbesondere die Edelgastronomie in Frankreich muss Preissenkungen vornehmen, wenn sie weiter bestehen will. Denn sonst wird sich in der Umsatzabrechnung Tag für Tag ein Rückgang feststellen lassen, sondern über kurz oder lang gähnende Leere in der Kasse. Auch französische Gastronomiebetriebe dürften moderne Kassensysteme nutzen. Aber da es sich immer weniger Gäste leisten können, essen zu gehen, wird mancher über die vielleicht erst kürzlich vorgenommene Investition in ein Kassensystem oder eine Netzwerkkasse möglicherweis ins Zweifeln kommen. Auch in Frankreich gibt es nicht wesentlich länger als in Deutschland ein Nichtraucher-Schutzgesetz, was der französischen Gastronomie landesweit schon erheblich weniger Kunden und Gäste beschert hatte. Diese geringeren Umsätze waren klar zu belegen, da Tag für Tag die Umsatzabrechnungen mit der jeweils genutzten Kasse oder Registrierkasse rückläufig waren. Aber nun, da auch die Wirtschaftskrise französische Gastronomiebetriebe ereilt, sind die Umsätze zum Teil noch dramatischer zurück gegangen. Kassensysteme auch in der französischen Gastronomie dürften dies belegen. Schließlich kann ein Kassensystem überall auf der Welt nicht nur Umsätze registrieren und aufrechnen. Auch statistische Erhebungen können international mit Kassensystemen getätigt werden. Ähnlich könnte beizeiten die Krise auch der deutschen Gastronomie zu schaffen machen. Wer da nicht rechtzeitig eine gute Idee hat oder mit einem neuen Konzept aufwartet, der wird möglicherweise nicht lange durchhalten und die Krise nicht überstehen. Netzwerkfähige Registrierkassen können an die leistungsstarke Kassensoftware eines Kassensystems ebenso angeschlossen werden, wie mobile Kassen und Kellnerrufsysteme auch. Mit diesen Kassen ist es möglich, so erheblich Kosten einzusparen, dass der Umsatz verhältnismäßig schon wieder zufriedenstellend werden kann. Denn erleichterte Arbeitsabläufe sparen Zeit, die für kompetente Gästebetreuung zur Verfügung steht. Auch unnötige Wege können mit einer mobilen Kasse und einem Kellnerrufsystem ausgemerzt werden und damit viele Kosten einsparen. Die deutschen Gastronomen können sich die französischen Kollegen zum Vorbild nehmen und beobachten, was hierzulande von vornherein im Zuge der bevorstehenden Krise zu tun sein kann. Schließlich werden in ganz Frankreich in der Gastronomie Umsatzeinbrüche von bis zu fünfzig Prozent gemeldet. Besonders Nobelrestaurants und Traditionsbetriebe seien in Frankreich von der Krise betroffen. Das das auch in Deutschland nicht ganz vermeidbar sein dürfte, ist nicht zu bezweifeln. Aber mit jetzt schon möglichen Preissenkungen oder Sonderveranstaltungen wie Event- und Unterhaltungsgastronomie können Gäste gehalten und Umsätze zu einem gewissen Grad gehalten werden. Und das wird sich auch dann in jeder Gastronomie-Kasse bemerkbar machen.
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